Am 1. Mai 1936, vor 75 Jahren, pflanzte Hermann Becher zur Inbetriebnahme seines Türen- und Sperrholzwerkes in Niederorschel, im thüringischen Eichsfeld, eine Eiche. Die Eiche steht heute noch: sie hat das dritte Reich, den Zweiten Weltkrieg und 40 Jahre Sozialismus überlebt, und aus dem Familienunternehmen Becher ist einer der größten Holzhändler Deutschlands geworden.
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Gegründet 1936 erlebte das Familienunternehmen 75 spannende Jahre, mit Großbränden, Beschlagnahme durch die Nationalsozialisten, Demontage durch die russische Besatzungsmacht, Enteignung durch den Arbeiter- und Bauernstaat, Flucht und Neubeginn im Westen, schließlich das Ende der ‚Eichsfelder Tür' und wandelte sich seitdem zu einem der führenden Holzhändler in Deutschland. Nur dank des Stehvermögens des Gründers, Hermann Becher, und des tatkräftigen Einsatzes unserer Mitarbeiter war dies möglich.