Designboden

Designboden – auch bekannt als Vinylboden – ist ein moderner und vielfältig einsetzbarer Bodenbelag. Ob im privaten oder im gewerblichen Bereich, je nach Stärke, Nutzungs- und Abriebklasse eignen sich Designböden für Wohnzimmer, Kinderzimmer, Hotels oder auch Ladengeschäfte. Ob authentische Holzmaserung, moderne Betonoptik, Steindesign oder Fliesenmuster – Designboden ist so vielseitig wie kein anderer Bodenbelag. Entdecken Sie jetzt die Bodenbeläge von belmono.

An einen Fußboden werden häufig ganz besondere Anforderungen gestellt. Sei es, dass er im Badezimmer oder für besonders stark frequentierte Bereiche verwendet werden soll. Gibt es diesen Boden, der solcher Bandbreite an Anforderungen, selbst in Kombination mehrerer Bedarfe, gerecht wird? Die Antwort lautet ja – in Form von Designboden.

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Beanspruchungsklassen von Designboden

Bei Designboden dient die Dicke der Nutzschicht als entscheidendes Kriterium für sein späteres Einsatzgebiet. So lässt sich Designboden in drei Nutzschichtdicken unterteilen:

  1. Designboden mit einer Nutzschichtdicke von 0,1 bis 0,3 Millimeter eignet sich für alle leichten bis normalen Beanspruchungen im Wohnbereich.
  2. Vinylboden mit einer Nutzschichtdicke von 0,4 bis 0,6 Millimeter wird für Räume mit starker Beanspruchung eingesetzt. Hierzu zählen Wohnbereiche mit einer leichter bis normaler Beanspruchung oder auch Gewerbeeinrichtungen wie Hotels.
  3. Die robusteste Form von Vinylbodenbelag besitzt eine Nutzschichtdicke von 0,7 bis 1,0 Millimeter. Sie eignet sich für Räume mit starker Beanspruchung im Wohn- und Gewerbebereich. Mit dieser Nutzschichtdicke lässt sich der Designboden sogar im industriellen Bereich einsetzen.

Designboden Eiche Symphonie

Aufbau eines Designbodens

Man unterscheidet grundsätzlich bei Designböden Vinyl als Vollmaterial und Vinyl auf einer HDF oder WPC Trägerplatte. Designboden aus Vollmaterial charakterisiert sich durch eine geringe Aufbauhöhe und eignet sich für den Renovierungsbereich. Außerdem ist ein solches Material feuchtraumgeeignet, da es keine Bestandteile aufweist, die quellen könnten. Deshalb kann ein solcher Designboden auch bedenkenlos im Bad verlegt werden. Ein Vinylboden mit einer HDF oder WPC-Trägerplatte hingegen ist durch eine Klickverbindung besonders leicht zu verlegen.

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Die obere und sichtbare Beschichtung nennt sich Druckschicht. Sie enthält das eigentliche Dekor, welches in vielen Varianten und Designs zur Auswahl steht. Den Abschluss bildet die Nutzschicht in Form einer PU-Beschichtung (Polyurethan). Sie ist extrem hart und verbindet sich im Herstellungsprozess mit der Druckschicht. Je dicker diese Nutzschicht ist, umso strapazierfähiger ist dieser Vinylboden.

Besonderheiten und Optiken von Designboden

Designboden zeichnet sich durch sein vermindertes Laufgeräusch aus. So ist Designboden im Vergleich zu Laminat – dank der speziellen Materialzusammensetzung – wesentlich leiser beim Begehen. Zusätzlich bieten manche Anbieter den Komfort einer unteren Korkschicht an den Profilen. Die hat nicht nur die Funktion eines Gegenzugs, sondern stellt auch eine zusätzliche Trittschalldämmung da. So wird die Übertragung des Trittschalls in die unteren Räume nochmals gedämpft.

Designboden ist oftmals unempfindlich gegen Feuchtigkeit und übertrifft deshalb auch die eingeschränkte Nutzbarkeit von Feuchtraumlaminat. Er kann nicht aufquellen wie das klassische Laminat und bleibt formstabil. Die speziellen Oberflächen mancher Böden bieten darüber hinaus auch hervorragende hygienische Eigenschaften.

Ein weiterer Vorteil von Designboden ist, dass manche Varianten auch auf bereits bestehende Bodenbeläge wie Laminat oder Fliesen verlegt werden können. Zudem lassen sich verschiedene Designböden auch über Fußbodenheizungen verlegen.

Harmonische Pastelltöne, sanftes Beige, dunkle Holzoptik oder rustikal – Designböden strahlen eine natürliche Anmutung aus. Durch moderne Drucktechnologien ist es möglich, der Dekorschicht alle Designs zu geben.

Holzmaserungen in sämtlichen Holztönen vom hellen Fichtenholz bis zum dunklen Edelholz gehören zum Standardrepertoire unserer namhaften Markenhersteller. Das reicht bis zu detailgetreuer Holznachbildung durch fühlbare Strukturen in der Oberfläche – ein Highlight in jedem Raum!

Es gibt nichts, was es angesichts der unzähligen Designs nicht gibt. Bis hin zum Metalldekor stehen Ihnen selbst die außergewöhnlichsten Wege für ein exquisites und luxuriöses Raumdesign offen. Mit Designböden lassen sich Laufwege hervorheben, optische Inseln anlegen, Mosaike gestalten oder gar dem Saunaraum ein Flair von rustikalen Holzplanken geben – Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

belmono designboden

Verlegung von Designboden

Designboden benötigt je nach Stärke und Art der Verlegung einen sorgfältig vorbereiteten Rohfußboden. Der Untergrund darf besonders bei Designboden mit geringer Aufbauhöhe keine Risse oder Unebenheiten aufweisen, die sich später im Belag durchdrücken könnten.

Ergeben sich bei der Begutachtung des vorhandenen Rohfußbodens Unebenheiten, sollte der Untergrund ggf. mit einer Nivellierspachtelmasse begradigt werden. Gerne hilft Ihnen ein BECHER Fachberater bei der Wahl des passenden Produkts weiter.

Die dünnen Vinylpaneele werden grundsätzlich verklebt. Entscheiden Sie sich für schwimmende Verlegung, können Sie hingegen jeden beliebigen Designboden mit Click-Connection verwenden. Befindet sich der Raum, den Sie mit Vinylboden ausstatten möchten, über einem unbeheizten Raum, sollte der Rohfußboden zunächst mit einer 0,2 Millimeter starken PE-Folie ausgestattet werden. Dieser folgt eine Lage Trittschalldämmung, auf der die Segmente des Designbodens verlegt werden können.

Jeder Designboden muss vor der Verlegung austemperieren. Lagern Sie ihn deshalb im entsprechenden Raum circa 24 Stunden, bevor Sie mit der Verlegung beginnen.

Pflege von Designboden

Auch was die Pflege eines Designbodens angeht spricht vieles für einen solchen Bodenbelag. Er kann durch einfaches Abfegen oder Absaugen vom täglichen Schmutz befreit werden. Hartnäckigere Verschmutzungen lassen sich feucht abwischen, wobei man deutlich weniger vorsichtig sein muss, als beispielsweise beim Laminatboden.

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