Aus Liebe zum Holz: BECHER ist Waldpate

Der Ursprung des Familienunternehmens BECHER liegt seit über 80 Jahren im Holz und somit auch in den Wäldern. Als nachwachsender Rohstoff ist Holz umweltfreundlich und vielseitig einsetzbar. Wir sind uns jedoch der Bedrohung durch die wirtschaftliche Nutzung der Wälder bewusst und möchten den Erhalt der einzigartigen Vielfalt im Wald unterstützen. Aus diesem Grund ist BECHER seit 01.01.2021 NABU-Waldpate. Wir setzen hiermit ein Zeichen für unsere Tradition, unsere Leidenschaft und die Verantwortung gegenüber unserer Umwelt. Freuen Sie sich künftig mit uns auf viele spannende Informationen über die Entwicklung der Wälder und die Arbeit des NABU!

BECHER Patenurkunde

So steht es um den deutschen Wald

Ein Lebensraum mit hoher Artenvielfalt: der Wald. In mitteleuropäischen Buchenwäldern kommen mehr als 6.700 Tierarten und rund 4.300 Pflanzen und Pilzarten vor, jedoch ist diese Vielfalt stark bedroht. Für unzählige Tier- und Pflanzenarten wird der Lebensraum durch Fichtenmonokulturen, Kahlschläge oder den Einsatz von Pestiziden zerstört. Aufgrund der Holznutzung dürfen Bäume und Wälder in der Regel nicht lange altern. Bereits im Alter zwischen 100 und 150 Jahren werden Buchen geerntet. In Urwäldern dagegen können Rotbuchen drei Mal so alt werden, bis zu 400 Jahre.

Die Rotbuchenwälder Mitteleuropas sind weltweit einzigartig und gut 25 % des Verbreitungsgebietes liegen in Deutschland. Durch ihre Strukturvielfalt bieten sie einen Lebensraum für viele Tiere, Pflanzen und Pilze, die heute auf der „Roten Liste“ stehen. Die besonderen Strukturen und Nischen eines Buchenwaldes, wie beispielsweise Astabbrüche, Blitzrinden oder abgebrochene Baumstümpfe, dienen als Unterschlupf und Bruthöhle für viele Tiere, sowie als Lebensgrundlage für holzzersetzende Pilze. Bei lediglich 14 % liegt der derzeitige Anteil der Buchen im Wald. Ökologisch wertvolle Buchenwälder mit einem Alter von über 160 Jahren haben heute gerade mal einen Anteil von 0,27 %.

Pilze auf Baumstamm

Waldlichtung

Eichhörnchen im Wald

Das tut der NABU für die Wälder

Der Naturschutzbund Deutschland e. V. ist der mitgliederstärkste Umweltverband in Deutschland und setzt sich für eine naturnahe Waldnutzung ein. Ein Beispiel hierfür ist das Dauerwaldprinzip, in dem Wälder ohne Kahlschläge bewirtschaftet werden. Durch den Einsatz des NABU soll langfristig auf 90 % der Waldfläche eine schonende und naturorientierte Waldwirtschaft möglich sein.

Naturschutz vor Ort: In vielen Regionen setzen sich Ortsgruppen des NABU für mehr Naturschutz im Wald ein. Projekte mit Kindern und Jugendlichen beispielsweise, sollen den Wald erlebbar machen.

Politische Arbeit: Auch auf politischer Ebene setzt der Bund sich für den Schutz der Wälder ein, z.B. bei der Novellierung der Waldgesetze. 10 % der Wälder sollten komplett der Natur überlassen werden und sich als „Urwälder von Morgen“ entwickeln können.

Langfristiger Schutz: Die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe kauft regelmäßig Waldflächen, um die natürliche Entwicklung der Wälder langfristig zu sichern. So werden diese Wälder sich selbst überlassen und können sich wieder natürlich entwickeln.

Interessiert? 

Interessieren Sie sich auch für eine Wald-Patenschaft oder allgemein für die Arbeit des NABU? Auf der offiziellen Website erhalten Sie weitere Informationen dazu! Mehr zum sozialen Engagement von BECHER auch in anderen Bereichen finden Sie hier.

 

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